Hallo an alle, die trotz meiner langen Sendepause wieder meinen Blog lesen,
tja, wo soll ich anfangen? Am Besten da wo alle Engländer ein Gespräch anfange: beim Wetter.
Das Wetter war echt okay im Januar und Februar. Es war relativ kalt (zum. für England) aber wir hatten so gut wie keinen Niederschlag. Die Engländer werden wahrscheinlich noch Jahre später von dem schneereichen Winter 2009 erzählen – wir hatten ganze 10 Zentimeter Schnee!!!!
Jetzt ist das Wetter viell wärmer und auch der Niederschlag hat wieder zugenommen. Wir sind jetzt in der Regensaison (die wahrscheinlich bis ende diesen Jahres anhalten wird
).
Mir geht es in der Zwischenzeit wieder ganz gut. Für alle die es nicht mitbekommen haben, habe ich eine ziemlich langwierige Ohrenentzündungsgeschichte (wenn das überhaupt ein Wort ist) hinter mir. Es fing alles am 12.03. mit einer ganz normalen Erkältung an, die sich dann nach und nach zu einer Ohr-infektion entwickelt hat. Am Sonntag Abend ist bei mir dann das Trommelfell geplatzt. Am Montagmorgen bin ich zu meinem GP (allgmein-praktizierender Arzt; Hausarzt), der mir ein Antibiotikum verschrieben hat. Ich ging eigtl davon aus, dass ab da alles bergauf verlaufen würde. Weit gefehlt. Spät Donnerstag-abends ist E mit mir in die A&E (Accidents&Emergencies) gefahren weil ich sehr starke Schmerzen hatte. Es stellte sich aber heraus, dass es zum Glück nichts weiter schlimmes war, dass sofort behandelt werden musste, ich bin also am nächsten Tag zum GP. Der GP (ein anderer diesmal, weil der erste net da war) hat mir Ohrentropfen verschrieben. Langsam hat sich auch die Situation auch verbessert und ich hab wieder einen normalen Alltag zu führen, als am Donnerstag Nachmittag mein Ohr wieder stark angefangen hat wehzutun. Am Freitag Abend hat mich E wieder zum Arzt geschickt, da mein Ohr immer schlimmer wurde und das Wochenende bevorstand. Jetzt haben die meisten Hausärzte Freitagabend nicht auf. Das ist aber kein Problem hier bis 8 Uhr abends hat nämlich das walk-in centre beim Krankenhaus auf. Das ist ein Zentrum wo es immer mind einen Hausarzt gibt bei dem man einfach auftauchen kann und dann, wenn man an der Reihe ist, drangenommen wird. Ich bin also da hin, dieser GP verschreibt mir andere Ohrentropfen, nichtsahnend, dass ich nicht mal 2 volle Tage später bei ihm wieder auftauchen werd und ihn sommit zum einzigen Arzt machen werde, der mich wegen der Ohrensache 2 mal gesehen habe. Da die Ohrentropfen gar nichts bringen und es mir Sonntag nur noch schlechter geht, da noch hohes Fieber hinzugekommen ist, gehe ich wieder zum walk-in centre, dass Gott sei Dank 7 Tage die woche auf hat. Der Azrt schaut sich die Sache wieder an und verschreibt mir ein anderes, stärkeres Antibiotikum. Am folgenden Tag rufe ich also meinen GP an, weil das ganze sich einfach zu lange hinzieht und ich eine Überweisung zu einem HNO Arzt – was hier übrigends ENT doctor heißt – will. Bis ich aber die Überweisung bekomme muss ich aber erst mal einen Termin beim GP machen, da das hier nicht ohne Untersuchung des GP geht. Also bekomme ich die Überweisung zum HNO Arzt und erfahre, dass es wohl an dem Tag zu spät ist um zum Emergency HNO zu gehen aber dass ich am nächsten Tag es probieren kann. Also steh ich am nächsten Tag ganz früh auf um den Bus zum Heartlands Krankenhaus zu nehmen um dort rechtzeitig um 8:30 anzukommen. Wer dort als erstes ankommt kommt nämlich als erstes an. Dort erfahre ich, dass ich gleich als zweite drankomme (Yipee!!) aber der Arzt erst Leute ab halb 10 sieht (oooohhh). Also mache ich es mir mit einem Buch (was sonst
) gemütlich und warte die Stunde. Als ich dann um kurz nach halb zehn zum Arzt gerufen werde habe ich wieder eine typisch englische Erfahrung: die Ärztin stellt sich mir mit Vornamen vor
. Sie schaut sich das Ganze gründlich an und sagt schließlich, dass ich 2 Sachen habe: Zum einen eine Entzündung des Äußeren Ohrs (das ist die wörtliche Übersetzung, da ich nicht weiss, wie das richtig auf deutsch heißt) und zum Anderen haben sich Halsschmerzen bei mir zu Ohrenschmerzen entwickelt (ich wusste vorher nicht, dass das geht). Und dies hat zu den sehr starken Schmerzen und dem blockierten Ohr geführt.
Inzwischen geht es mir schon viel besser und gestern ist mein Ohr kurzzeitig frei gewesen und seitdem ist es ein bischen als ob jemand nicht entscheiden kann ob er den Bass an oder aus haben will
.
Seit ich den Artikel angefangen habe hat das Wetter sich wieder geändert. Das zeigt schon mal wie lange ich brauche um so was zu schreiben. Wir haben wunderschönes Frühlingswetter und man konnte am Donnerstag und Freitag locker im T-Shirt raus – auch wenn man nicht Engländer ist
.
So jetzt muss ich wirklich das hier posten ansonsten wird mein Beitrag nie fertig.
Ein verspätetes Frohe Ostern und God bless you,
Sarah